Martinique

Auf diesem karibischen Juwel empfängt Sie eine ausgesprochen französische Atmosphäre. Die Insel kombiniert harmonisch gallische und westindische Kulturen und Küche. An der Südküste liegt St. Anne mit dem Club Med und Marin, einem der größten Yachtzentren der Karibik. Vor der südwestlichen Ecke Martiniques, der größten der Windward Islands, liegt die Diamond Rock, einst als britisches Kriegsschiff im Dienst gewesen.

Fort de France, einer unserer Lieblingsorte, ist eine geschäftige, kleine, französische Stadt mit vielen Boutiquen, die stilvolle Schuhe und die neuste Pariser Mode anbieten. Der Karneval ist hier ein Fest, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Die Insulaner tummeln sich in spektakulären Kostümen in den Straßen und versuchen, sich mit ihren aufwendigen Verkleidungen zu mitreißender Musik gegenseitig zu übertreffen. Auf der anderen Seite der Bucht befinden sich die Pointe du Bout und die Trois Islets, in deren Nähe die Kaiserin Joséphine aufgewachsen ist. Hier befindet sich das 4-Sterne-Hotel Bakoua, aber auch die Ruine des verlassenen La Meridian Hotels am Strand des Ankerplatzes.

St. Pierre, einst die Hauptstadt von Martinique, liegt am Fuße des Vulkans Pelée, der zuletzt im Mai 1902 ausbrach und dabei die Stadt verwüstete. Es kamen geschätzt 40.000 Menschen ums Leben, während 12 Schiffe in der Bucht vor Anker lagen. Wenn man heute durch die engen Gassen dieses ursprünglichen und etwas verschlafenen Dorfes schlendert, drängt sich rasch die Frage auf, ob man sich noch in Westindien oder eher in Frankreich befindet.